Nikolaus 2022

in der letzten Woche lief im Himmel beim Nikolaus und den Engeln alles auf Hochtouren. Sie haben Geschenke gepackt, Texte ins goldene Buch übertragen und eine Route erstellt, damit der Nikolaus möglichst kurze Wege hat, aber auch die Kleinsten nicht zu lange warten mussten.

Und am 6. Dezember war es endlich soweit. 38 Imbacher Kinder wurden vom Nikolaus besucht. Seinen Rentierschlitten durfte er bei Flocke abstellen und wurde dort von einem nikolausroten Auto abgeholt.

So unterschiedlich, wie Kinder sind, so unterschiedlich war auch ihr Auftreten. Einige sangen dem Nikolaus ein Lied vor, andere trugen ein – zum Teil selbst entworfenes – Gedicht vor. Wieder andere suchten Zuflucht bei Mama oder Papa, weitere fanden sogar den Mut, sich beim Nikolaus auf den Schoß zu setzen. Ein kleiner Junge hatte auf einem Teller ein paar Plätzchen zusammen mit einem selbst gebastelten Teelicht für den Nikolaus platziert, den er stumm immer weiter Richtung Nikolaus schob, bis dieser endlich verstand, dass das ein Geschenk für ihn war. Auch andere Kinder hatten ein kleines Präsent für den Nikolaus, aber das größte Geschenk für ihn ist immer das Strahlen in ihren Augen.

Allen Kindern gemeinsam war jedoch, dass sie ehrfürchtig und gespannt, aber auch aufgeregt lauschten, was der Nikolaus so über sie im Laufe des Jahres zusammengebracht hatte. Und spätestens bei der Übergabe der Geschenke verlor jedes Kind die Angst vor dem alten Mann mit weißem Bart.

Eines ist gewiss: auch dem Nikolaus hat es Spaß gemacht so viele liebe Kinder zu besuchen und er versprach, nächstes Jahr wieder nach Imbach zu kommen.